{"id":412,"date":"2019-06-27T00:00:00","date_gmt":"2019-06-26T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/?p=412"},"modified":"2022-10-30T21:21:30","modified_gmt":"2022-10-30T20:21:30","slug":"karte-im-detail-der-mond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/?p=412","title":{"rendered":"Karte im Detail: Der Mond"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/18-The-Moon.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"174\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/18-The-Moon-174x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-513\" srcset=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/18-The-Moon-174x300.jpg 174w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/18-The-Moon-768x1326.jpg 768w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/18-The-Moon-593x1024.jpg 593w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/18-The-Moon.jpg 1186w\" sizes=\"auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px\" \/><\/a><figcaption>Alle Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung des K\u00f6nigsfurt-Urania Verlages, Krummwisch, \u00a9 K\u00f6nigsfurt-Urania Verlag, Krummwisch \/ Deutschland. www.koenigsfurt-urania.com<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ein Hund und ein Wolf heulen gemeinsam den Mond an.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hund und Wolf haben wir ein vertrautes Paar vor uns, dem wir dennoch noch immer mit vielen Vorurteilen und viel Unwissen begegnen. Viele Menschen haben <strong>Angst vor W\u00f6lfen<\/strong> und beobachten die ersten zaghaften Wiederansiedelungsprojekte in unseren W\u00e4ldern mit gro\u00dfem Misstrauen. Landwirte, die unter medialer Anteilnahme herbe Verluste in ihren Schafherden beklagen sind rasch zur Stelle, meist gefolgt von besorgten Eltern, die um die Sicherheit ihrer schutzlosen Kinder bangen. Der Wolf ist kein gern gesehener Gast bei uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei war es mit Sicherheit kein Zufall, dass der Mensch vor etwa 100.000 Jahren begann, mit W\u00f6lfen und deren Nachfahren enger zusammenzuleben als mit jedem anderen Tier. Die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr den Zeitpunkt der einsetzenden Domestizierung des Wolfes schwanken betr\u00e4chtlich, die eingangs genannten 100.000 Jahre stammen aus einer Analyse von Hunde-Erbmaterial (DNA). Fossile Knochenfunde, die mit heutigen Hunden besser als mit&nbsp; W\u00f6lfen \u00fcbereinstimmen, sind immerhin zwischen 33.000 und 40.000 Jahren alt, stammen also aus der Endphase der sogenannten Altsteinzeit. Selbst 33.000 Jahre sind unvorstellbar lange her, m\u00f6glicherweise besa\u00dfen wir damals noch nicht einmal so etwas wie eine <strong>Sprache<\/strong>, von der manche Forscher glauben, dass sie sich erst im Zuge der einsetzenden Sesshaftwerdung entwickelt hat. Die zuvor nomadische Lebensweise wurde zugunsten von Ackerbau und Viehhaltung aufgegeben, und vielleicht waren die gez\u00e4hmten W\u00f6lfe zun\u00e4chst bei der Jagd, sp\u00e4ter beim Schutz der neu entstehenden Behausungen und Tierherden n\u00fctzlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Entwicklung des Hundes aus dem Wolf (bzw. dessen Vorfahren) ist ein kulturelles Erbe der Menschheit<\/strong>, das deutlich \u00e4lter ist als selbst die \u00e4ltesten uns bekannten H\u00f6hlenzeichnungen &#8211; die 40.000 Jahre alte Cueva de El Castillo in Spanien oder die ber\u00fchmten 15.000-36.000 Jahre alten H\u00f6hlenmalereien von Lascaux in Frankreich!<\/p>\n\n\n\n<p>Es d\u00fcrfte \u00fcbrigens nicht nur die Wehrhaftigkeit dieser Tiere gewesen sein, sondern vor allem auch das <strong>ausgepr\u00e4gte Sozialverhalten der W\u00f6lfe<\/strong>, die diese einzigartige Verbindung mit uns Menschen erm\u00f6glicht hat. Bloch z.B. schildert aus seinen Beobachtungen in freier Wildbahn, dass sich Timberw\u00f6lfe um verletzte Tiere ihres Familienverbandes k\u00fcmmern, die ohne diese Hilfe mit Sicherheit verenden w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so verweisen ein domestizierter Hund und ein wilder Wolf gemeinsam auf einem Bild (in Natura \u00fcbrigens kaum vorstellbar) auf die beiden vorl\u00e4ufigen Endpunkte auf der Achse einer viele zehntausend Jahre langen Entwicklung, die diese Caniden gemeinsam mit uns Menschen durchlebt haben. Gemeinsam, weil sich nicht nur der Wolf zum Hund entwickelt hat, sondern auch wir selbst uns in diesem Zeitraum massiv ver\u00e4ndert haben. Die bereits erw\u00e4hnte <strong>Sprache<\/strong>, die wir uns seither angeeignet haben ist sicher mehr als nur ein Indiz f\u00fcr diese Ver\u00e4nderung: Es geht um Kommunikationsf\u00e4higkeiten, bei uns Menschen wie beim Hund. Im Vergleich zu W\u00f6lfen weisen Hunde ein deutlich ausgefeilteres Repertoire an \u00c4u\u00dferungsm\u00f6glichkeiten auf &#8211; wer l\u00e4nger mit einem Hund zusammenlebt, kann bestimmt dutzende unterschiedliche Arten von Bellen, Wuffen, Knurren, Fiepen, Grunzlauten usw. unterscheiden, die einzig und alleine dem Zweck dienen, sich mit uns zu verst\u00e4ndigen.<\/p>\n\n\n\n<p>So sehen wir mit diesen beiden Tieren also auch unsere eigene Entwicklung quasi wie ein Spiegelbild vor uns und m\u00f6gen uns daran erinnern, dass wir neben dem kulturell \u00fcberformten modernen Menschen mit Smartphone, Ru\u00dfpartikelfiltern und veganen Fastfood-Restaurants <strong>auch noch eine urspr\u00fcngliche Tier-Natur in uns<\/strong> tragen, mit Instinkten, einem uns bewusst nicht zug\u00e4nglichen autonomen Nervensystem, das alle k\u00f6rperlichen Automatismen in uns regelt, unserem limbischen System, das unter anderem die Emotionen und Triebe steuert und dem, was die Tiefenpsychologie klassischerweise &#8222;das Unbewusste&#8220; nennt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Hunde im Tarot<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Mond gibt es nur noch zwei weitere Karten im Waite-Smith-Tarot, in der Hunde dargestellt werden: ein kleiner Spitz oder Terrier beim Narren und zwei Jagdhunde (vermutlich Bracken, aufgrund der langen Nasen k\u00f6nnten es auch Windhunde &#8211; Greyhounds oder Whippets &#8211; sein) bei der 10 der M\u00fcnzen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1182\" height=\"2048\" data-id=\"521\" src=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/00-The-Fool-Ausschnitt-Hund.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-521\" srcset=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/00-The-Fool-Ausschnitt-Hund.jpg 1182w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/00-The-Fool-Ausschnitt-Hund-173x300.jpg 173w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/00-The-Fool-Ausschnitt-Hund-768x1331.jpg 768w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/00-The-Fool-Ausschnitt-Hund-591x1024.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 1182px) 100vw, 1182px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1185\" height=\"2048\" data-id=\"522\" src=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/P10-10-of-Pentacles-Ausschnitt-Hunde.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-522\" srcset=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/P10-10-of-Pentacles-Ausschnitt-Hunde.jpg 1185w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/P10-10-of-Pentacles-Ausschnitt-Hunde-174x300.jpg 174w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/P10-10-of-Pentacles-Ausschnitt-Hunde-768x1327.jpg 768w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/P10-10-of-Pentacles-Ausschnitt-Hunde-593x1024.jpg 593w\" sizes=\"auto, (max-width: 1185px) 100vw, 1185px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><em>Alle Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung des K\u00f6nigsfurt-Urania Verlages, Krummwisch, <\/em><em>\u00a9 K\u00f6nigsfurt-Urania Verlag, Krummwisch \/ Deutschland. <a href=\"http:\/\/www.koenigsfurt-urania.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.koenigsfurt-urania.com<\/a><\/em><\/pre>\n\n\n\n<p>Die beiden Karten zeigen in gewisser Weise die Endpunkte einer Lebensreise: Der jugendlich-unvoreingenommene Narr wei\u00df offensichtlich gar nicht, in welch gef\u00e4hrlichem Gel\u00e4nde er sich bewegt &#8211; zu seinem Gl\u00fcck wird er von seinem Begleiter vor dem drohenden Abgrund gewarnt. Der Alte Mann auf den 10 M\u00fcnzen dagegen hat sein Leben beinahe hinter sich. Er streichelt einen der Hunde, ein kleines Kind den zweiten &#8211; wird er der n\u00e4chste &#8222;Narr&#8220; werden? Die lebenslange Erfahrung des Alten und das unmittelbare Erleben des Kindes treffen sich bei der Zuneigung zu ihren vierbeinigen Begleitern. Ein Bild der Dankbarkeit und Liebe, und in jedem \u00e4lteren Menschen steckt irgendwo noch genau dieses Kind mit seinem unmittelbaren Zugang zu allem Kreat\u00fcrlichen dieser Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Bilder k\u00f6nnen wir &#8211; wie so oft im Tarot &#8211; durchaus ganz w\u00f6rtlich nehmen und wer mit Hunden zu tun hat, dem wird dabei sicher das Herz aufgehen. Aber zugleich unterstreichen sie auch die Aussage auf der Karte &#8222;der Mond&#8220;, in der der Hund nicht nur f\u00fcr sich selbst steht, sondern zugleich auch f\u00fcr den Anteil an Bewusstheit, Kultur, Kommunikationsf\u00e4higkeit und &#8222;Zivilisation&#8220; in uns, der \u00fcber viele Jahrtausende gewachsen ist, und der uns hilft, diese schwierige Reise &#8222;Leben&#8220; zu bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck zu unserer Karte, dort gibt es noch mehr zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Kern der Dualit\u00e4t: Zwei T\u00fcrme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wandert unser Blick vom Vordergrund ziemlich genau in die Bildmitte, so sehen wir zwei T\u00fcrme, die uns erneut im Hintergrund der Karte &#8222;XIII &#8211; Tod&#8220; begegnen werden, aber auch in stilisierter Form als zwei S\u00e4ulen bei der Hohepriesterin, bei dem Hierophanten und bei der Gerechtigkeit. Mit etwas Phantasie mag man auch die beiden B\u00e4ume auf der Karte die Liebenden oder die beiden Schwerter auf der 2 der Schwerter (oder generell den Zweier-Karten) dem gleichen Muster zuordnen. In allen F\u00e4llen handelt es sich um Darstellungen von Dualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1186\" height=\"2048\" data-id=\"516\" src=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/13-Death-Ausschnitt-T\u00fcrme.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-516\" srcset=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/13-Death-Ausschnitt-T\u00fcrme.jpg 1186w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/13-Death-Ausschnitt-T\u00fcrme-174x300.jpg 174w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/13-Death-Ausschnitt-T\u00fcrme-768x1326.jpg 768w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/13-Death-Ausschnitt-T\u00fcrme-593x1024.jpg 593w\" sizes=\"auto, (max-width: 1186px) 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Damit haben wir ein, wenn nicht <strong>das Grundthema<\/strong> spiritueller Wege vor uns. Wir sind in ein Leben geworfen, das sich in einem grunds\u00e4tzlichen Spannungsfeld bewegt. Was in kleiner Skala die Dualit\u00e4t von Kultur und Natur ist, stellt sich in letzter Konsequenz als die <strong>Dualit\u00e4t zwischen uns selbst als Individuum und dem ganzen Rest des Universums<\/strong> dar. Uns als Menschen ist diese Trennung irgendwann im Laufe unserer Entwicklung ins Bewusstsein gesickert, eine Trennung, die z.B. nach Auffassung des Buddhismus letztlich eine Illusion und zudem eine Quelle von Leiden ist, die es zu \u00fcberwinden gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle anderen Formen der Dualit\u00e4t wie &#8222;m\u00e4nnlich&#8220; &#8211; &#8222;weiblich&#8220;, &#8222;yin&#8220; &#8211; &#8222;yang&#8220;, &#8222;gut&#8220; &#8211; &#8222;b\u00f6se&#8220;, &#8222;Introversion&#8220; &#8211; &#8222;Extraversion&#8220;, &#8222;geistig&#8220; &#8211; &#8222;k\u00f6rperlich&#8220; durchdringen zwar unseren Alltag, sind dagegen aber nur Banalit\u00e4ten im Vergleich zur fundamentalen <strong>Dualit\u00e4t zwischen dem &#8222;Ich&#8220;<\/strong>, das ja bereits ein ganzes Universum in sich selbst tr\u00e4gt, eine Lebensgeschichte, Erinnerungen und Erwartungen, das sich selbst unmittelbar zu sp\u00fcren imstande ist, das das &#8222;hier und jetzt&#8220; zu erfahren imstande ist <strong>und auf der anderen Seite allem anderen, was von diesem &#8222;Ich&#8220; getrennt ist<\/strong>. Und dieses Andere ist ja tats\u00e4chlich &#8222;<strong>alles<\/strong> andere&#8220;, ein unendlich gro\u00dfes Universum, das sich allerdings im Gegensatz zum &#8222;Ich&#8220; der unmittelbaren Seins-Erfahrung entzieht: Wir k\u00f6nnen freilich jeden Gegenstand angreifen, aber damit sp\u00fcren wir letztendlich nur unsere eigenen Rezeptoren (also wieder nur uns selbst!), ohne je zu wissen, wie es ist, eben jener Gegensand selbst zu sein. Auch wenn wir den Gegenstand in seine Teile zerlegen, es bleibt eine un\u00fcberwindbare Trennung zwischen uns selbst und diesem Gegenstand oder zwischen uns selbst und einem anderen Menschen oder einem Tier &#8211; ja selbst einen simplen Stein sind wir nicht in der Lage unmittelbar zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie schon einmal von einem Spiegel getr\u00e4umt? Der Spiegel ist ein sch\u00f6nes Sinnbild f\u00fcr eben diese Dualit\u00e4t: Diesseits des Spiegels stehen wir und alles, was wir von der Welt erfahren k\u00f6nnen sind nicht mehr als die Spiegelungen unserer Sinne. Nicht zuf\u00e4llig handelt ein ber\u00fchmtes Kinderbuch davon, was das kleine M\u00e4dchen Alice erlebt, wenn es ihr gelingt in <strong>die Welt hinter den Spiegeln<\/strong> zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Dualismus finden wir \u00fcbrigens nicht nur im Buddhismus, sondern als Grundgedanken auch in einigen gro\u00dfen religi\u00f6sen Bewegungen wie den Manich\u00e4ern, in der Gnosis oder bei den sp\u00e4ter grausam verfolgten christlichen Katharern. Ein guter Gott ist der Sch\u00f6pfer der geistigen Welt (ist das nicht unsere &#8222;innere Welt&#8220;, zu der wir einzig unmittelbaren Zugang haben?) und ein b\u00f6ser Gott ist der Sch\u00f6pfer der materiellen Welt. Eine materielle Welt, an der wir leiden, ja leiden m\u00fcssen, weil ihr das Leid immanent ist und wir sie nie vollst\u00e4ndig begreifen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sehen wir noch?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Mittlere Weg<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Ausschnitt-Weg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"174\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Ausschnitt-Weg-174x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-527\" srcset=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Ausschnitt-Weg-174x300.jpg 174w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Ausschnitt-Weg-768x1326.jpg 768w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Ausschnitt-Weg-593x1024.jpg 593w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Ausschnitt-Weg.jpg 1186w\" sizes=\"auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px\" \/><\/a><figcaption>Der Mond: Mittlerer Weg. Mit freundlicher Genehmigung des K\u00f6nigsfurt-Urania Verlages, Krummwisch, www.koenigsfurt-urania.com<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ein Pfad windet sich durch das Bild, beginnend im Wasser, das den Vordergrund einnimmt, zwischen Hund und Wolf und sp\u00e4ter zwischen den beiden T\u00fcrmen hindurch, bis er schlie\u00dflich in einer weit entfernten Gebirgslandschaft m\u00fcndet. Ein weiter Weg, ganz ohne Zweifel aber auch schon rein optisch ein &#8222;mittlerer Weg&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mittlere Weg ist ein sehr altes Bild im Buddhismus. Auf einer noch recht praktischen Ebene taucht er bereits im Pali-Kanon auf und bedeutet schlicht die <strong>Vermeidung von extremen Lebensweisen<\/strong>, um als M\u00f6nch die Erleuchtung zu erlangen. Weder sollen wir uns dem Anhaften an die sinnliche Welt von Gier, Abscheu usw. hingeben, noch deren Gegenteil der extremen Askese und Selbstqual.<\/p>\n\n\n\n<p>In sp\u00e4teren Jahrhunderten wurde daraus insbesondere durch <strong>Nagarjuna<\/strong> (ca. 2. Jh. n. Chr. in Indien) ein erkenntnistheoretischer Weg, der sich damit besch\u00e4ftigt, wie die Dinge an sich beschaffen sind. Und hier gilt es wieder, extreme Positionen zu vermeiden:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nichts existiert aus sich selbst heraus<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei n\u00e4herer Betrachtung l\u00e4sst sich tats\u00e4chlich alles in Einzelteile zerlegen, ist aus etwas anderem entstanden und wird wieder vergehen. Da ist kein &#8222;Computer&#8220;, vor dem wir sitzen, sondern etwas, das sich noch w\u00e4hrend wir damit hantieren ver\u00e4ndert, altert und schlie\u00dflich vergehen wird (im Falle des Computers normalerweise zu einem daf\u00fcr maximal unpassenden Zeitpunkt).<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits ist dieser Computer aber auch <strong>keine Illusion unseres Geistes<\/strong>. Der Computer ist schon irgendwie &#8222;da&#8220;! Wir leben nicht in einer Welt wie im Film &#8222;Die Matrix&#8220;, die uns nur vorgaukelt, real zu sein. Zu glauben, alles sei nur eine Illusion w\u00e4re im Sinne Nagarjunas die andere Extremposition, die wir vermeiden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Buddhisten der aus Nagarjunas Lehren hervorgegangenen Mahayana-Schule kamen zu dem Schluss, dass alles (auch wir selbst!) keine Existenz aus sich selbst heraus besitzt, sondern immer aus anderen Dingen entstanden sind, die freilich ebenfalls keine eigene Existenz aus sich selbst heraus besitzen. Der Computer wurde aus seinen Einzelteilen zusammengebaut, aber auch diese Einzelteile wurden einmal hergestellt, die Rohstoffe daf\u00fcr sind nicht einfach &#8222;da&#8220; gewesen, sondern durch chemische Prozesse entstanden, die Elemente dieser Rohstoffe sind irgend wann einmal in einer Sonne aus einfacheren Elementen wie Wasserstoff und Helium &#8222;erbr\u00fctet&#8220; worden, die Sonnen wieder sind durch Zusammenballungen von gigantischen Gaswolken entstanden, die so massereich waren, dass die Energie ihrer Schwerkraft zur Kernfusion gereicht hat, die Gaswolken usw. usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch in Zukunft wird das so weiter gehen. \u00dcbrigens nicht nur f\u00fcr unseren armen PC, sondern auch f\u00fcr das, was wir f\u00fcr uns selbst halten. Wir werden sterben, das ist trivial, aber zuvor werden wir uns laufend weiter verwandeln, wie wir das schon seit Kindertagen getan haben. Oder sind Sie tats\u00e4chlich der gleiche Mensch wie mit 3 Jahren? Wir glauben das irgendwie, aber tats\u00e4chlich haben wir uns seit dem Alter von 3 Jahren nicht nur k\u00f6rperlich komplett ver\u00e4ndert (viele unserer Zellen leben nur wenige Tage bis Wochen), sondern auch in unserem Bewusstsein. Unser &#8222;Ich&#8220; mit 3 Jahren gibt es schon lange nicht mehr. Wir erinnern uns nur noch daran.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem existieren wir nat\u00fcrlich, wir bilden uns das nicht nur ein. Aber das, was da existiert ist eher als ein Prozess zu begreifen, etwas das sich aufgrund vielf\u00e4ltiger Ursachen (die den gleichen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wie wir selbst unterworfen sind) immer weiter ver\u00e4ndert. Diese Art der Existenz wird als &#8222;Leerheit&#8220; bezeichnet, weil sie nicht aus sich selbst heraus da ist, sondern immer als das <strong>abh\u00e4ngige Ergebnis<\/strong> von etwas anderem entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein Zufall, dass dieser mittlere Weg in ein Gebirge f\u00fchrt &#8211; ein Sinnbild f\u00fcr h\u00f6here geistige Erkenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noch weiter zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Detail-Krebs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"293\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Detail-Krebs-293x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-528\" srcset=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Detail-Krebs-293x300.jpg 293w, https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/18-The-Moon-Detail-Krebs.jpg 393w\" sizes=\"auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px\" \/><\/a><figcaption>Der Krebs steigt aus dem Wasser. Mit freundlicher Genehmigung des K\u00f6nigsfurt-Urania Verlages, Krummwisch, www.koenigsfurt-urania.com<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wenn wir den Weg zu seinem Ursprung zur\u00fcckverfolgen, sehen wir einen ziemlich gro\u00dfen Krebs oder Hummer, der eben aus dem Wasser im Vordergrund krabbelt und sich auf den oben beschriebenen Pfad begibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Krebs ist ein entwicklungsgeschichtlich sehr altes Tier. Krebse gibt es seit dem Beginn des Pal\u00e4ozoikums vor \u00fcber 500 Millionen Jahren. Bis zum Erscheinen der ersten Vorformen von S\u00e4ugetieren w\u00fcrde es noch mindestens 200 Millionen Jahre dauern. Das ist &#8211; selbst angesichts der bereits beleuchteten 100.000 Jahre dauernden gemeinsamen Geschichte von Mensch und Hund\/Wolf ein unglaublich langer Zeitraum.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch mit diesen sehr urspr\u00fcnglichen Lebensformen teilen wir ein gemeinsames Erbe aus unserer evolution\u00e4ren Entwicklung, aber vieles erscheint und denkbar fremd: F\u00fchler, viele Gliedma\u00dfen, ein Au\u00dfenskelett statt unserer Knochen, anders aufgebaute Sinnesorgane und ein v\u00f6llig anders organisiertes Gehirn. Ein &#8222;Alien&#8220; gewisserma\u00dfen, das sich uns da zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schieben wir die Biologie etwas beiseite und betrachten nur das von Pamela Colman Smith (die ganz gewiss keine Evolutionsbiologin war) gemalte Bild: Der Krebs steigt aus einem Gew\u00e4sser, in dem wir im Gegensatz zum &#8222;Landleben&#8220; dar\u00fcber noch keinerlei Anzeichen der Dualit\u00e4t erkennen k\u00f6nnen. Alles ist eins. Auf dieser archaischen Stufe gibt es noch keine Dualit\u00e4t. Wir tragen ein uraltes &#8222;Erbe&#8220; in uns, das \u00e4lter ist, als die f\u00fcr uns heute allumfassende Dualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tradition ist Schlamperei&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8230; meinte einst der Komponist und Dirigent Gustav Mahler \u00fcber allzu bequem gewordene Arten, mit der Musik vergangener Jahrhunderte umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei w\u00e4ren die traditionellen, selbst die psychologisch angehauchten Deutungen der Karte &#8222;der Mond&#8220; doch so einfach: Gem\u00e4\u00df&nbsp;der heute \u00fcblichen naiven Betrachtung der Karte geht es um <strong>\u00c4ngste, das Unbewusste, Nacht, vielleicht auch um die hilfreichen (Hund) und die bedrohlichen (Wolf) Gef\u00e4hrten<\/strong> bei einer solchen Nachtmeerfahrt ins Unbewusste. Wie der Wolf ist die Karte &#8222;Der Mond&#8220; dann auch kein allzu gern gesehener Gast, wenn man sie denn zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ist tats\u00e4chlich eine der wichtigsten Aufgaben eines spirituellen Weges, sich dem zu stellen, was uns \u00e4ngstigt, was uns fremd und vielleicht unheimlich ist und zu erkennen, dass das alles im Grunde aus unserem Innersten stammt. Insofern ist die triviale Deutung &#8222;Mond = \u00c4ngste&#8220; nicht v\u00f6llig unsinnig.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch handelt die Karte &#8222;Der Mond&#8220; weder von \u00c4ngsten noch vom Unbewussten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie handelt davon, <strong>einen mittleren Weg zu finden<\/strong>, der uns nicht nur Extreme vermeiden l\u00e4sst, sondern uns als spiritueller Pfad m\u00f6glicherweise auch die Dualit\u00e4t und das mit ihr verbundene Leiden \u00fcberwinden l\u00e4sst. Der Krebs ist ein Hinweis darauf, dass wir das <strong>alles eigentlich schon l\u00e4ngst wissen<\/strong> &#8211; irgendwo, in einer tief verborgenen Schicht unserer Seele.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe auf Nachsicht, wenn ich an dieser Stelle erneut auf den Buddhismus verweise: In der Dzogchen-Lehre der Nyingma-Schule des Buddhismus wird davon ausgegangen, dass es eine wahre, urspr\u00fcngliche Natur des Menschen jenseits der Dualit\u00e4t gibt, die es mit Hilfe fortgeschrittener Meditationstechniken &#8222;nur noch&#8220; zu entdecken gilt. Ach ja, wenn das mal so einfach w\u00e4re&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und was ist jetzt eigentlich mit dem Mond los?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben viele Aspekte dieser au\u00dfergew\u00f6hnlich komplexen Karte betrachtet, aber noch kein Wort \u00fcber den Mond verloren! Und der sieht zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht aus wie ein Mond.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen ein kreisrundes Gebilde, das von einem Strahlenkranz mit 32 Strahlen umrahmt ist. Ist das eine Sonne? Strahlen werden in keinem mir bekannten Bild f\u00fcr eine Darstellung des Mondes verwendet, aber sehr h\u00e4ufig f\u00fcr die Sonne. In dem Gebilde befindet sich ein Gesicht (das &#8222;Mondgesicht&#8220;?) und am oberen rechten Rand sehen wir eine Sichel, die eine Mondsichel sein k\u00f6nnte. Ist das eine (partielle) <strong>Sonnenfinsternis<\/strong>, in der sich der Mond vor die Sonne schiebt? Und dann gibt es noch die 15 &#8222;Tropfen&#8220;, die von dieser Sonne\/Mond-Konstellation herab zu regnen scheinen. Wenn ich selbst einen Mond darstellen m\u00fcsste, w\u00fcrde mir wahrscheinlich nicht dieses sehr spezielle Bild einfallen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Ist da vielleicht die Phantasie mit Pamela Colman Smith durchgegangen?<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise ist die Bildkomposition beinahe 1:1 identisch mit derjenigen, die wir bereits im viel \u00e4lteren Tarot de Marseille finden: Ein Krebs steigt aus dem Wasser, Hund und Wolf (oder zwei Hunde), dahinter zwei T\u00fcrme und dar\u00fcber diese merkw\u00fcrdige Darstellung von Sonne und Mond, aus der Tropfen herabfallen. Selbst Aleister Crowley und Lady Frieda Harris, sonst kaum um eine originelle neu-Deutung der Symbolik verlegen, greifen auf eine nahezu identische Bildkomposition zur\u00fcck. Lediglich Hund und Wolf sind durch \u00e4gyptische Anubis-Figuren ersetzt. Geschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Lassen wir die Anzahl Strahlen und die Anzahl der herabfallenden Tropfen einmal au\u00dfen vor &#8211; auch daf\u00fcr gibt es Erkl\u00e4rungen, die auf die Zahlensymbolik der Kabbalah verweisen, ebenso wie die Form der Tropfen, die dem hebr\u00e4ischen &#8222;Jod&#8220; \u00e4hneln.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich erstaunlich ist doch: Eine Karte soll den Mond darstellen. Das wird \u00fcber ein Bild der Sonne versucht! Das ist merkw\u00fcrdig, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich w\u00fcrden wir niemals etwas vom Mond wahrnehmen, wenn es die Sonne nicht g\u00e4be. Der Mond w\u00e4re nichts als eine unauff\u00e4llige dunkle Scheibe, von deren Existenz wir nur deshalb Kenntnis h\u00e4tten, weil sie andere, entferntere Himmelsk\u00f6rper regelm\u00e4\u00dfig verdeckt. Was wir tats\u00e4chlich sehen: einen zu- und abnehmenden, nachts hell leuchtenden Mond, verdanken wir ausschlie\u00dflich der n\u00e4chtlichen Reflexion der Sonnenstrahlen auf der Mondoberfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt ist der &#8211; im Vergleich zur Sonne extrem winzige &#8211; Mond in der Lage, diese bei einer Sonnenfinsternis komplett zu verdecken. Ein bizarres <strong>Gleichgewicht der Kr\u00e4fte, obwohl die beiden Himmelsk\u00f6rper extrem unterschiedlich ausgepr\u00e4gt<\/strong> sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Und damit sind wir unvermittelt wieder beim Grundthema der Dualit\u00e4t (und der Karte &#8222;Der Mond&#8220;): Mond und Sonne, vollkommen unterschiedlich und doch gegenseitig abh\u00e4ngig, wie wir selbst als Individuum gegen\u00fcber dem Rest des Universums. Als Sinnbild f\u00fcr die allgegenw\u00e4rtige Dualit\u00e4t und deren m\u00f6gliche Aufl\u00f6sung ist die Darstellung einer Mondfinsternis bestimmt keine schlechte Idee.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was fehlt noch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcbliche \u00dcbung von TarotPsychologie.de: Versuchen Sie sich hineinzuversetzen, wie es ist, der Hund auf der Karte zu sein. Oder der Wolf &#8211; was ist anders? Und wie f\u00fchlt es sich an, als archaischer Krebs aus dem Wasser zu steigen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Alle Texte sind urheberrechtlich gesch\u00fctzt. Verbreitung (auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.<\/em><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Alle Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung des K\u00f6nigsfurt-Urania Verlages, Krummwisch, \u00a9 K\u00f6nigsfurt-Urania Verlag, Krummwisch \/ Deutschland. <a href=\"http:\/\/www.koenigsfurt-urania.com\/\">http:\/\/www.koenigsfurt-urania.com\/<\/a><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Hund und ein Wolf heulen gemeinsam den Mond an. Mit Hund und Wolf haben wir ein vertrautes Paar vor uns, dem wir dennoch noch immer mit vielen Vorurteilen und viel Unwissen begegnen. Viele Menschen haben Angst vor W\u00f6lfen und beobachten die ersten zaghaften Wiederansiedelungsprojekte in unseren W\u00e4ldern mit gro\u00dfem Misstrauen. 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