{"id":31,"date":"2016-10-03T22:10:37","date_gmt":"2016-10-03T20:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tarotpsychologie.de\/?p=31"},"modified":"2025-12-27T21:52:33","modified_gmt":"2025-12-27T20:52:33","slug":"zweiter-beitrag-familientreffen-welches-tarot-soll-es-denn-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/?p=31","title":{"rendered":"2. Familientreffen: Welcher Tarot soll es denn sein?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn man sich heute mit Tarot besch\u00e4ftigen m\u00f6chte, dann ist eine der ersten H\u00fcrden die Frage nach dem passenden Tarot-Deck. Es gibt derzeit etwa 1.000 verschiedene Decks, davon sind etwa 400 im Handel erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ganz sch\u00f6n viel (mal wieder).<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Tarot gibt es immerhin so etwas wie einen Familienstammbaum mit Ahnen und Urahnen und dann noch die ganze buckelige Verwandtschaft. Die Vorl\u00e4ufer des Tarot waren tats\u00e4chlich Spielkarten, es gab pr\u00e4gende Einfl\u00fcsse aus China und insbesondere auch aus dem mittelalterlichen Islam (Mammeluken). Der Tarot ist in gewisser Weise ein Resultat von einem ger\u00fcttelten Ma\u00df an &#8222;Multikulti&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4ltesten eigentlichen Tarot-Karten, die man auch als solche erkennen w\u00fcrde,&nbsp;stammen aus dem 15. Jahrhundert: Der Visconti-Sforza-Tarot und der Sola-Busca-Tarot. Der Visconti-Sforza-Tarot ist sehr aufw\u00e4ndig gestaltet, handgemalt und mit Blattgold verziert und zeigt bereits die gro\u00dfen Arkanen der modernen Tarot-Karten in aus heutiger Sicht einigerma\u00dfen vertrauter Darstellung, wenn auch urspr\u00fcnglich ohne die heutige Nummerierung.&nbsp;Anders der Sola-Busca-Tarot: Hier sind die gro\u00dfen Arkanen aus der Geschichte des r\u00f6mischen Reiches entnommen und daf\u00fcr aber die kleinen Arkanan durchg\u00e4ngig mit szenischen Illustrationen versehen. Fotografien der Karten waren 1907 im British Museum ausgestellt und dienten wahrscheinlich Pamela Colman Smith als Anregungen f\u00fcr einige ihrer eigenen Illustrationen im 1909 erschienenen Waite-Smith-Tarot. Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir springen vom 15. Jahrhundert 300 Jahre weiter in das 18. Jahrhundert: Der Tarot de Marseille. Die Darstellungen sind recht &#8222;grob&#8220; und mit fl\u00e4chigen, plakativen Farben koloriert &#8211; die Karten wurden per Holzschnittt-Druck erstellt. Im Gegensatz zu den kostbaren handgemalten Unikaten der Renaissance haben wir es hier also mit einer &#8222;Massenproduktion&#8220; mehrerer verschiedener Hersteller zu tun. Wir finden kaum noch Abweichungen zu den modernen Bezeichnungen, die kleinen Arkanen sind allerdings nicht situativ bebildert, sondern zeigen nur die Symbole der vier &#8222;Grundfarben&#8220; (St\u00e4be, Kelche, Schwerter und M\u00fcnzen) in geometrischen Anordnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch einmal 150 Jahre sp\u00e4ter wird es\u00a0\u00a0erstmals esoterisch. <strong>Oswald Wirth<\/strong> hat zum Ende des 19. \/ Beginn des 20. Jahrhunderts ein Tarot entwickelt, das zun\u00e4chst nur wie ein weiterer\u00a0Marseiller Tarot aussieht, aber bei ihm hantiert erstmals der Magier mit den vier magischen Werkzeuge Stab, Kelch, M\u00fcnze und Schwert, der Wagen wird nicht mehr von Pferden, sondern von zwei Sphingen gezogen, usw. Die Tarot-Karten wurden also &#8222;angereichert&#8220;, eine Technik die von Waite und Smith noch sehr viel radikaler weiter entwickelt wurde und die heute Standard bei neuen Tarot-Decks ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenige Jahre sp\u00e4ter erschien das wahrscheinlich einflussreichste Tarot-Deck von allen:<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Mitglieder des &#8222;Order of the Golden Dawn&#8220;, <strong>Pamela Colman Smith<\/strong> als Zeichnerin und <strong>Arthur Edward Waite<\/strong> mit seinem weitreichenden esoterischen Wissen haben einen Tarot geschaffen, der bis heute mit gro\u00dfem Abstand der bedeutendste Tarot von allen wurde. Die Geschichte dieses Tarot-Decks ist mindestens eine eigene Abhandlung wert, eine sehr lesenswerte Darstellung findet man bei Katz und Goodwin: &#8222;Secrets of the Waite-Smith Tarot&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist so besonders am Waite-Smith, das manchmal auch nach dem ersten Verlag &#8222;Raider&#8220; als &#8222;Raider-Waite&#8220; benannt wird? Wie bei kaum einem anderen Tarot sind hier die Illustrationen mit Symbolen quasi &#8222;aufgeladen&#8220;, zudem gibt es mittels dieser reichhaltigen Symbolsprache ein ganzes Netzwerk an Querverweisen zwischen den Karten, sowohl bei den gro\u00dfen als auch\u00a0den kleinen Arkanen. Pamela Colman Smith hat\u00a0dabei in \u00fcberragender Weise Emotionen in die K\u00f6rpersprache der Akteure auf den Karten \u00fcbertragen &#8211; ein Blick gen\u00fcgt und wir wissen sofort, um was es hier jeweils geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zu allen Tarots zuvor ist das Waite-Smith-Deck ein Quantensprung: Weg von &#8222;holzschnittartigen&#8220; Figuren wie noch im Tarot de Marseille und hin zu &#8222;theatralischen&#8220; Szenerien mit realistischer K\u00f6rpersprache. Pamela Colman Smith hat dabei offensichtlich auf ihre Erfahrung als Illustratorin vieler Theaterprojekte aufgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Springen wir in die Gegenwart. Ein gro\u00dfer Teil aller modernen Tarot-Decks sind im Grunde Variationen und Interpretationen eben dieses Waite-Smith-Tarots. Es gibt ganz direkt abgeleitete &#8222;Klone&#8220; wie das &#8222;Universal Waite Tarot&#8220; oder das &#8222;Radiant Waite Tarot&#8220;, bei denen lediglich die Kolorierung nach heutigem Geschmack etwas &#8222;gef\u00e4lliger&#8220; gemacht wurde, es gibt Neu-Zeichnungen der im Prinzip gleichen Szenerien, wie das &#8222;Morgan-Greer Tarot&#8220; oder das &#8222;Hanson-Roberts Tarot&#8220;, eine Darstellung mit Gummib\u00e4rchen als Darsteller, \u00dcbertragungen in ein anderes Habitat wie der beliebte &#8222;Druid Craft&#8220; Tarot, bei dem sich alles unter, na? Druiden abspielt, daneben aber auch recht originelle Arbeiten wie den &#8222;Vice Versa Tarot&#8220;, bei dem versucht wird, die urspr\u00fcnglichen Szenen des Waite-Smith Decks von einer anderen Seite aus mit bis dahin unsichtbaren Details&nbsp;zu zeigen oder der &#8222;After Tarot&#8220;, bei dem man Einblicke gewinnt, was denn &#8222;nach&#8220; den ber\u00fchmten im Waite-Smith-Tarot festgehaltenen Momenten passiert sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Waite-Smith und ihren zahllosen Epigonen gibt es aber noch einen weiteren Giganten: Crowley &#8211; ein ebenso begabter wie irritierender Polarisierer. Um&nbsp;den Thoth Tarot von <strong>Aleister Crowley und der Malerin Frieda Harris<\/strong> ranken sich viele Mythen, die meist in der bis heute umstrittenen Pers\u00f6nlichkeit Crowleys ihren Ursprung haben &#8211; bis hin zur Mutma\u00dfung, diese Karten seien &#8222;schwarzmagisch&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Karten selbst sprechen eine ganz andere Sprache: farbig, leuchtend, symbolisch noch viel intensiver angereichert als der Waite-Smith Tarot und dabei mit einigen erstaunlichen Neuerungen. Die Karte &#8222;Rad des Schicksals&#8220; hei\u00dft jetzt &#8222;Gl\u00fcck&#8220;,\u00a0die &#8222;Kraft&#8220; wurde zur &#8222;Lust&#8220; und die Kardinaltugend &#8222;M\u00e4\u00dfigung&#8220;\u00a0zur &#8222;Kunst&#8220;. Crowley war ganz offensichtlich kein Katholik (im Gegensatz zu Waite und Smith)&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei scheint sich der Crowley-Harris Tarot enger an die Ideen des &#8222;Order of the Golden Dawn&#8220; zu halten, die Hinweise auf Bez\u00fcge zu Astrologie und Kabbalah und anderem hermetischen Wissen sind im Vergleich zu Waite v\u00f6llig offen und unverschleiert. Lady Frieda Harris, die K\u00fcnstlerin hinter den Bildern\u00a0war ebenso wie Crowley Mitglied im &#8222;Ordo Templi Orientis&#8220;, einem Nachfolger des &#8222;Golden Dawn&#8220;.\u00a0Die Karten wurden zwischen 1938 und 1942 gemalt, eine erste Ver\u00f6ffentlichung 1944 fand im Rahmen des Buches &#8222;Book of Thoth&#8220; statt, als Kartendeck allerdings erst im Jahr 1968, \u00fcber 20 Jahre nach dem Tod Crowleys im Jahr 1947! (Immerhin finden wir 1967 ein Foto von Aleister Crowley auf der Collage zum Beatles-Album &#8222;Sgt. Pepper&#8217;s Lonely Hearts Club Band&#8220;.)<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wundersch\u00f6nes zweib\u00e4ndiges Werk zu Leben und Tarot von Aleister Crowley stammt \u00fcbrigens vom (leider 2017 verstorbenen) Schweizer Okkultisten&nbsp;Akron: &#8222;Akrons Crowley Tarot F\u00fchrer&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind noch nicht fertig&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch einige Crowley-Klone (deutlich weniger als bei Waite), aber auch einige sehr spannende und vollst\u00e4ndig unabh\u00e4ngige Decks, die von inspirierten K\u00fcnstlern \/ K\u00fcnstlerinnen der letzten Jahre stammen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Margarete Petersen<\/strong> (Absolventin der Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste, Berlin) hat \u00fcber 22 Jahre an ihrem Tarot-Deck gemalt, das 2001 ver\u00f6ffentlicht wurde &#8211; ein farb- und bildgewaltiges Panorama zwischen Symbolismus uns Surrealismus. Hier finden wir den seltenen Fall, dass&nbsp;jemand in aller Konsequenz und Ausdauer dem eigenen spirituellen Pfad gefolgt ist, zugleich aber auch ein&nbsp;\u00fcberragendes technisch-malerisches K\u00f6nnen mitbringt und beides zusammen zu einem h\u00f6chst inspirierten Ergebnis gef\u00fchrt hat. Zu diesem Deck empfiehlt sich&nbsp;ihr sehr lesenswertes Buch &#8222;Narrenspr\u00fcnge&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hermann Haindl<\/strong> &#8211; urspr\u00fcnglich ein versierter B\u00fchnenbildner hat sp\u00e4ter eine zweite Karriere als Maler begonnen und hat mit dem &#8222;Haindl Tarot&#8220; ein Werk geschaffen, das die spirituellen Traditionen Europas, Indiens, \u00c4gyptens und Nordamerikas vereint. Die Bilder haben einen ganz eigenen Traumwelt-Charakter. Rachel Pollack &#8211; eine der ganz gro\u00dfen Tarot-Expertinnen weltweit &#8211; hat dazu das Arbeitsbuch &#8222;Der Haindl Tarot&#8220; geschrieben und im Verlag K\u00f6nigsfurt Urania ist 2017 ein pr\u00e4chtiger Bildband zu &#8222;Leben, Werk und Tarot von Hermann Haindl&#8220; erschienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der schon hier genannte <strong>Akron (Charles Frey)<\/strong> hat einen Tarot, den Akron-Tarot&nbsp;geschaffen, gemalt von Siegfried Otto H\u00fcttengrund mit alter Holzriss-Technik, oft d\u00fcster und geheimnisvoll, aber mit Bildern, die sofort &#8222;sprechen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Es g\u00e4be hier noch mehr spannende Entdeckungen: Der ebenfalls (mehr als nur etwas) d\u00fcstere &#8222;Mary-El Tarot&#8220; von Marie White, der leuchtend bunte &#8222;Langustl-Tarot&#8220;, Siolo Thompsons be-\/verzaubernder &#8222;<strong>Linestrider-Tarot<\/strong>&#8222;,\u00a0Carl-W. R\u00f6hrigs sehr moderner Tarot &#8211;\u00a0im &#8222;Phantastischen Naturalismus&#8220; gemalt oder auch der bemerkenswerte <strong>&#8222;Sentenzia&#8220; Tarot<\/strong> von Eva-Christiane Wetterer und Anja-Dorothee Schacht, der das Wort (und dessen gekonnte typografische Darstellung) in den Mittelpunkt stellt. Der &#8222;Wild Unknown&#8220; Tarot von Kim Krans\u00a0ist ein sehr minimalistisch illustrierter Tarot,\u00a0der sehr viel mit nur wenigen Strichen transportiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sonst? Nat\u00fcrlich ist neben diesen&nbsp;Perlen auch viel&nbsp;Mittelm\u00e4\u00dfiges auf dem Markt, entweder sofort als Waite-Klon (g\u00e4hn) erkennbar oder einfach nach dem Motto &#8222;wir machen mal einen Tarot zum Thema XYZ&#8220; (Vampire, irgendwas &#8222;gothic&#8220;-artiges, junge Hexen, alte W\u00e4lder, vielleicht ein Kinofilm, was auch immer&#8230;). Schnarch.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wer es bis jetzt noch nicht bemerkt hat: Ich liebe die verschiedenen Tarot-Karten, die wertvollen Decks zeichnen sich dadurch aus, dass sie tats\u00e4chlich neue, bislang verborgen gebliebene Aspekte ans Tageslicht bef\u00f6rdern. Bei aller Sammel-Leidenschaft sollte man daher schon etwas h\u00f6here Ma\u00dfst\u00e4be ansetzen und diejenigen aussortieren, die im Grunde nur &#8222;alten Wein in neuen Schl\u00e4uchen&#8220; anbieten. Umso mehr Zeit bleibt f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung mit den &#8222;gro\u00dfen&#8220; Decks, die in der Lage sind, einen auch nach Jahrzehnten der Besch\u00e4ftigung zu \u00fcberraschen. Zum Kartenlegen taugen freilich auch die nicht ganz so tollen Karten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Alle Texte sind urheberrechtlich gesch\u00fctzt. Verbreitung (auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.<\/em><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><em>Alle Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung des K\u00f6nigsfurt-Urania Verlages, Krummwisch, <\/em><em>\u00a9 K\u00f6nigsfurt-Urania Verlag, Krummwisch \/ Deutschland. <a href=\"http:\/\/www.koenigsfurt-urania.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.koenigsfurt-urania.com<\/a><\/em><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man sich heute mit Tarot besch\u00e4ftigen m\u00f6chte, dann ist eine der ersten H\u00fcrden die Frage nach dem passenden Tarot-Deck. Es gibt derzeit etwa 1.000 verschiedene Decks, davon sind etwa 400 im Handel erh\u00e4ltlich. Das ist ganz sch\u00f6n viel (mal wieder). Beim Tarot gibt es immerhin so etwas wie einen Familienstammbaum mit Ahnen und Urahnen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.tarotpsychologie.de\/?p=31\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">2. 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